Gottesdienst für Entschlafene in Wolfenbüttel

Der 1. Juli 2018 war ein besonderer Tag: Die Gemeinden Wolfenbüttel und Salzgitter-Bad erlebten einen Gottesdienst, den der Bezirksapostel Rüdiger Krause hielt.

Beide Gemeindechöre erarbeiteten zusammen ein schönes und ansprechendes Musikprogramm unter der Leitung von Christine Schulz. Diakon Ingo Koopmann  stellte einen Männerchor zusammen und der Flötenkreis der Gemeinde Wolfenbüttel unter der Leitung von Heidrun Putz stimmte vor dem Gottesdienst die große Gemeinde ein. Am Samstag zuvor besuchte die Jugend mit einigen Geschwistern den Friedhof und gedachten an der Kriegsgräberstätte der Soldaten des 1. Weltkrieges, der vor fast 100 Jahren endete.
Bezirksapostel Krause diente mit dem Bibelwort aus Matthäus 28, 18:
„Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen, mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.“
Er machte in seiner Predigt bewusst, dass Gott alle Gewalt im Himmel und auf der Erde hat. Es gibt viel Unruhe auf der Welt, aber Gott hat alles in seiner Hand. Er schafft durch seine Liebe zu den Menschen ganz andere Möglichkeiten, wenn man sich an ih n hält. Gott macht den Weg frei.
Allerdings ist die Zuwendung Gottes an Bedingungen knüpft:

  • Glauben an Gott
  • Gebete
  • Vergebungsbereitschaft
  • Gott annehmen

Der Bezirksapostel rief dazu auf, dass wir für die Seelen in der jenseitigen und diesseitigen Welt beten sollen. Für die Gemeinde sollen wir auch besonders beten, damit sie in das Wesen Jesu Christi hineinwachsen kann. Wir können Gott in allen Dingen vertrauen.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls folgte die Spendung der Sakramente für die Seelen der jenseitigen Welt. In Vertretung für die Entschlafenen empfingen der Bezirksvorsteher Andreas Dahlke und Evangelist Peter Syfus, Gemeindevorsteher von Wolfenbüttel, die Heilige Wassertaufe, die Heilige Versiegelung und das Heilige Abendmahl.