4-Tages-Fahrt der Senioren an Bodden und Ostsee

Vom 4. - 7. Juli 2017 waren unsere Senioren auf großer Fahrt. Nachdem die Koffer verstaut waren, ging es um 7.00 Uhr vom Schmidt-Terminal (Wolfenbüttel) nach Salzgitter-Bad, wo auch unsere restlichen Geschwister in unseren Bus einstiegen.

Es war ein sonniger Tag mit viel Freude, Gesang, sowie Frohsinn. Erste Station war Ludwigslust, wo eine Schlossbesichtigung stattfand.
Es ist schon zur Tradition geworden, um die Mittagszeit unser Würstchen am Bus zu genießen. Unsere Fahrt ging weiter nach Ribnitz- Damgarten. Die Besichtigung der Bernstein-Schaumanufaktur war ein Erlebnis, die große Fülle und Formen, sowie Farben von Bernstein zu sehen. Nach der Ankunft in Barth im Hotel wurden die Zimmer bezogen und nach dem Abendessen klang der erste Tag in Ruhe aus.

Am 2. Tag - nach dem Frühstück wurden wir von "Hans", unserem Reiseleiter begrüßt und die große Boddenrundfahrt begann.
Die erste Station war die Seemannskirche in Prerow. Dort erklang zum Abschluss der Führung unser Lied "Der Herr ist mein Licht". Dann ging unsere Fahrt weiter nach Ahrenshoop, dem ehemaligen Künstlerdorf.  Die vielen reetgedeckten Häuser und der Ausblick auf die Ostsee begeisterten uns alle. Weiter ging es in das ehemalige Seefahrer- und Fischerdorf Wustrow. Am dortigen Hafen machten wir Station und genossen diversen frischen oder geräucherten Fisch.
Von dort traten wir die Rückreise nach Zingst an, wo wir uns auf der Seebrücke den Wind um die Ohren wehen ließen.  Mit einer Schifffahrt auf dem Bodden ging es nach Barth zurück.
Am Abend besuchten wir den Gottesdienst in der Gemeinde Ribnitz-Damgarten, wo wir herzlich aufgenommen und anschließend auch noch bewirtet wurden (siehe auch http://ribnitz-damgarten.nak-nordost.de/db/90679/Aktuelles/Freudiger-Besuch-aus-Wolfenbuettel). Als Dankpräsent und Andenken übergaben wir dem dortigen Vorsteher - Priester Jörn Berneis -  unter viel Lachen und Freude eine Jägermeister-Box aus Wolfenbüttel. Unser Bischof i.R. Irmer verfasste dazu ein passendes Gedicht:

Herzlich sind wir aufgenommen
und danken für das Unterkommen
in der Gemeinde Ribnitz hier.
Statt Blumen haben wir dafür
etwas Spezielles mitgebracht,
was man nur in Wolfenbüttel macht.

60 Jägermeisterlein
soll'n in dieser Box drin sein.
Nun dürft ihr absolut nicht denken,
dass Schnaps wir in der Kirche schenken.

Wo 56 Kräuter drin,
spricht man mit Recht von Medizin.
Sie heilt, woran Gemeinden kranken
das ist's, womit wir herzlich danken.

Mann nimmt sie ein, man trinkt sie nich',
verwendet sie nicht äußerlich.
Man schüttelt sie nicht vor Gebrauch,
sondern sich, wenn sie im Bauch.

Wie Ribnitz als die Bernsteinstadt
das meiste Gold des Meeres hat,
hat Wolfenbüttel für die Seele
das Jägermeister-Gold der Kehle.
Man kann es auch in Gold einfassen,
muss es nur lange trocknen lassen.

Und kehrt der Bischof wieder ein,
dann brockt ihm nicht Soljanka ein.
Vom Vorsteher, Berneis dem Dritten
lässt er mit Sicherheit sich bitten,
seinen Löffel zu benutzen,
'nen Jägermeister zu verputzen.

G.I.

Am 3. Tag konnten wir mit unserem Reiseleiter die Rügen-Rundfahrt beginnen. Von Stralsund ging es auf dem "alten Rügendamm" nach Rügen.
Oberhalb der Kreideküste war unser erster Halt auf der "Victoria-Aussicht", von wo wir einen schönen und sehr guten Blick auf den sogenannten, bekannten "Königsstuhl" hatten. Dann ging es weiter zum Hafen Sassnitz mit Pause und Genuss des frischen Fisches. Über Binz, wo ein Strandaufenthalt erfolgte, ging es wieder auf die Heimreise. Jetzt führte der Rückweg über die 2.830 m lange und 42 m hohe neue Hochbrücke, die Stralsund mit der Insel verbindet.
Am Abend erlebten wir eine "Bunte Unterhaltung" mit den Barther-Möwen.
Sie erfreuten uns mit Seemannsliedern und Seemannsgarn.

Der 4. Tag war unsere Heimreise. Einen Halt machten wir im "Karls-Erlebnisdorf", wo es viel zu sehen, staunen und auch zu kaufen gab.
Gut gelaunt und mit manch frohem Lied auf den Lippen ging es Richtung Heimat.