Die Senioren im Bayerischen Wald

Vom 26. bis 29. Juli waren die Senioren der Region Wolfenbüttel wieder auf Reisen. Die Fahrt ging nach Rimbach in den ersten deutschen Nationalpark "Bayerischer Wald".

Nach der Ankunft in Rimbach im "Ferienhotel Kollmerhof" erfolgte die Zimmerbelegung. Um 18.00 Uhr wurde das Abendessen eingenommen und die Hotelleitung begrüßte mit einem Schnapserl die Senioren. Der Abend wurde mit einem gemütlichen Zusammensein beendet.

Für den 2. Tag war eine Bayerwald-Rundfahrt mit einem Reiseleiter geplant. Nach dem Frühstück ging es um 9.00 Uhr los zur Besichtigung der Wallfahrtskirche in Neukirchen b. Hl. Blut.
"Die Wallfahrt der Madonna von Neukirchen beim Heiligen Blut zählt seit Jahrhunderten zu den bedeutendsten bayerischen Marien-wallfahrten. Nach der gängigen Legendenfassung rettete um 1420 eine fromme Bauersfrau das jetzige Neukirchener Gnadenbild vor den Hussiten vom böhmischen Loucim nach Neukirchen b. Hl. Blut. Ein Hussit entdeckt diese Marienfigur, will sie zerstören und wirft sie in den nahegelegenen Brunnen. Die Figur kehrt jedoch wieder an ihren Platz zurück.
Dieser Vorgang wiederholte sich dreimal. Der Hussit versucht dann, die hölzerne Marienfigur mit seinem Säbel zu zerschlagen. Er spaltet das  Haupt, aus der Wunde fließt Blut.

Der Hussit will fliehen, das Pferd bewegt sich jedoch nicht von der Stelle. Der Hussit wird bekehrt. Die Wallfahrt zur Madonna mit dem gespaltenen Haupt setzt ein".

Weiter ging die Fahrt zum Großen Arber, wo mit der Gondelbahn der Aufstieg vorgenommen wurde.

Die Abfahrt mit dem Bus war auf 13.00 Uhr festgelegt. Plötzlich kam eine Durchsage: "Die Fahrt wird eingestellt!" Es zog ein Gewitter auf und daher fährt aus Sicherheitsgründen keine Gondel mehr. Da saßen wir nun! Unser Zeitplan geriet dadurch in Verzug. Zwanzig Minuten vor 13.00 Uhr konnten wir wieder nach unten fahren und pünktlich ging unsere Rundfahrt weiter.

Wir fuhren nach Zwiesel, vorbei an der höchsten Glaspyramide mit 90.000 Weingläsern nach "Arnbruck in die Glasstadt. Hier waren in einem großen Parkgelände viele Glasfiguren und Glaskunstwerke aufgestellt.

Unsere Bayernwald-Rundfahrt ging weiter nach Böbrach in die

"Gläserne Destille" - die Bärwurzbrennerei "Penninger". Es wurde uns die Destillation der Bärwurzel gezeigt und auch der Unterschied mit der Blutwurzel erklärt. Selbstverständlich konnten alle Destillate verkostet und gekauft werden.

Nach dem Abendessen fuhren wir in die Gemeinde "Cham" zum Gottesdienst.

Am 3. Tag fuhren wir mit unserem Reiseleiter  nach Passau. Im Dom St. Stephan - mit der größten Kirchenorgel der Welt, bestehend aus fünf räumlich getrennten Werken - mit 17.974 Pfeifen und 233 Register, die vom Spieltisch der Hauptorgel alle bedient werden können. Hier erlebten wir ein Konzert, welches uns eine "Gänsehaut" bescherte. Die Kantoristin - Frau Brigitte Fruth -konnte den vollbesetzten Dom in Begeisterung versetzen.

Eine Stadtbesichtigung per Schiff auf der Donau erlebten unsere Geschwister auch und konnten dabei noch die Mündung der Flüsse Inn und Ilz in die Donau sehen.Mit einem "Bayerischen Büffet" wurden wir am Abend von unserem Hotel verwöhnt. Anschließend war gute Laune bei der Musik von "Otto" angesagt.

Am 4. Tag wurden nach dem Frühstück die Koffer eingeladen und die Heimreise begann. Viele Mitreisende wollten noch eine Verlängerung haben, doch leider war dieses nicht möglich.

Die Mittagspause wurde in Hof am "Untreusee" mit unserem guten"Würstchenessen" vorgenommen. Hier konnten unsere Geschwister am See sich noch einmal entspannen. Mit viel Gesang und guter Laune konnten diese 4-Tage abgeschlossen werden.