Lass Jesus in dein Herz

Bischof Dirk Hiddessen besuchte am 9. Dezember 2015 die Gemeinde Wolfenbüttel. Zu diesem Gottesdienst war auch die Gemeinde Dorstadt eingeladen.

Der Bischof diente mit dem Bibelwort Offenbarung 3, aus 20:

"Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an."

Der Chor sang danach das bekannte Lied: "Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzet". Bezug nehmend auf das Chorlied stellte unser Bischof die Zuversicht heraus, die wir in Gott und seinem Sohn haben dürfen. Wir können auf seine Gnade vertrauen, welche unsere Triebfeder ist, die Gottesdienste zu besuchen.

Advent ist die Zeit der Besinnung. Unser Bischof berichtete, wie seine Familie vor ca. fünf Jahren von einer Nachbarin zum 3. Advent das Friedenslicht aus Bethlehem bekommen hat und wie sie das Licht über Weihnachten am Brennen hielten. Dieses Licht ist heute ein Symbol für das Evangelium, was bei vielen Christen im Herzen brennt und auch ausstrahlt. Dieses Licht sollten wir nicht unter den Scheffel stellen.

Gott klopft nicht nur an unsere Herzenstür, sondern er bietet uns auch Werte an:

  • Liebe und göttlichen Frieden
  • Gold. Gold ist etwas Bleibendes: die ewige Bindung zu Gott
  • Weißes Kleid: Gott nimmt uns alle Sorgen ab und macht uns durch die Sündenvergebung rein
  • Augensalbe, damit wir uns zunächst selbst erkennen: Gott möchte, dass wir uns weiterbilden durch Gnade und Zuwendung, um Jesus gleich zu werden.

Jesus steht nicht nur im Gottesdienst vor unserer Herzenstür, sondern er ist immer da und bietet sich an. Wir können ihm jederzeit öffnen, auch in vielen alltäglichen Situationen. Dafür muss man sich Zeit nehmen und sein eigenes Tun mal unterbrechen. Der Bischof rief dazu auf, sich morgens 10 Minuten Zeit für Jesus zu nehmen, so öffnet man ihm die Tür. Viele Sorgen brechen mit Getöse auf einen ein, aber Jesus klopft leise und zart an. Was beschäftigt dich, wenn du nachts aufwachst? Vielleicht auch mal das Radio im Auto ausschalten, um IHN einzulassen?

Er steht auch vor der Tür in Schwester und Bruder, im Nachbarn und Kollegen – hab Zeit für deinen Nächsten.

Lass Jesus in dein Herz, dann wirst du Licht. Jeder kann ein Licht sein.

Bezirksältester Andreas Dahlke diente mit und ging in seiner Predigt auf das Licht ein. Wenn es mal Streit und Vorwürfe gibt, dann ist das Licht nicht da. Aber gerade da steht der Herr vor der Tür. Dann ist es wichtig, die Tür zu öffnen, dass man die Versöhnung sieht. Dann ist er wieder in uns anwesend. Vielleicht hat man im Herzen auch mal eine "Rumpelkammer", auch da steht der Herr davor: Lass ihn ein!

R.G./K.G./T.B. Fotos: T.B.