Unsere Senioren in Schleswig

Nach dem IKT im vergangenen Jahr wurde bei den Senioren der Wunsch nach einer 4-Tages-Fahrt laut. Diesen Wunsch konnten wir dieses Jahr erfüllen, und so fuhren wir vom 9.-12. Juni 2015 nach Schleswig/Schlei.

Mit einem 5*-Bus von Schmidt-Reisen, viel Humor und freudigen Liedern auf den Lippen ging die Fahrt zum ersten Stopp an die Raststätte Brunautal. Dort nahmen wir – wie es schon seit Jahren Tradition ist – unsere Würstchen als Mittagstisch ein. Weiter ging es dann zur Schiffsbegrüßungsanlage am Nord-/Ostsee-Kanal in Rendsburg. Dort fuhren einige aus Spaß mit der Schwebefähre über den Kanal hin und zurück. Im Hotel angekommen, wurden die Zimmer belegt, und da noch Zeit bis zum Abendessen war, konnte man sich in der Umgebung umsehen. Einen ganz besonderen Engelschutz hatten wir an diesem Tag. Als unser Fahrer den letzten Koffer ausgeladen hatte, erlitt er einen Zusammenbruch. Der herbeigerufene Notarzt nahm ihn gleich mit ins Krankenhaus. Schmidt-Reisen schickte noch am gleichen Abend einen Ersatzfahrer nach Schleswig. Dieser traf zu später Stunde mit der Ehefrau des Fahrers bei uns ein, sodass unserer weiteren Planung nichts mehr im Wege stand.

Am 2. Tag stand eine Schleswig-Rundfahrt auf dem Programm. Wir besuchten mit einem ortsansässigen Reiseleiter den Dom von Schleswig mit seinem interessanten und schönen Brüggemann-Altar. Dort konnten wir mit einem kleinen Chor unser bekanntes Lied „Der Herr ist mein Licht“ freudig singen. Weiter ging es in die alte Fischersiedlung Holm und über Eckernförde nach Kappeln mit seiner Klappbrücke, die sich dann auch bei unserem Eintreffen öffnete. Viel Freude bereitete dann der Rückweg auf dem Wasser. Von Ulsnis aus ging es mit dem Schiff zurück nach Schleswig. Am Abend wurde der Gottesdienst in Schleswig besucht, wo nochmals für den Engelschutz gedankt wurde.

Am 3. Tag begleitete uns ebenfalls der Reiseleiter und es ging an die Nordsee nach Büsum. Von dort fuhren wir zum Eider-Sperrwerk. Dieses Sperrwerk wurde 1963 bis 1975 zum Hochwasserschutz gebaut.
Friedrichstadt, das von Holländern und Dänen gegründet wurde, konnten wir bei einer fröhlichen Grachtenfahrt auf den Kanälen entdecken. Ein besonderes Schmankerl war der Besuch des „Storchendorfes Bergenhusen“, wo wir Alt- und Jungstörche auf ihren Nestern bewundern konnten. Dieser Tag klang dann am Abend mit dem „Holsteinischen Shanty-Chor“ aus.

Am 4. Tag ging es wieder zurück nach Wolfenbüttel mit einem Zwischenstopp am Marine-Ehrenmal in Laboe. Dieses Denkmal wurde als Gedenkstätte für die auf See Gebliebenen aller Nationen errichtet. In den Weltkriegen 1914-1918 kamen 35.000 und 1939-1945 120.000 Kameraden auf See um. Wer wollte, konnte auch das dort liegende U-Boot besichtigen.
Die letzte Etappe ging über Plön mit seinen schönen Seen mit viel Frohsinn in Wolfenbüttel zu Ende.

W.+U.Schm.