Zwölf Konfirmandinnen und Konfirmanden

Die Zahl Zwölf hat nicht nur in der Bibel eine Bedeutung, sondern spielte auch am letzten Sonntag im April eine besondere Rolle, als zwölf Konfirmandinnen und Konfirmanden aus der Gemeinde Wolfenbüttel ihr Konfirmationsgelübde ablegten. Den Gottesdienst hielt Bezirksapostel Wilfried Klingler, so dass es auch für die Gemeinde ein besonderer Festtag war.

Der Bezirksapostel diente mit dem Bibelwort 5. Mose Kapitel 28, 1.2:

Wenn du nun der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchen wirst, dass du hältst und tust alle seine Gebote, die ich dir heute gebiete, so wird dich der HERR, dein Gott, zum höchsten über alle Völker auf Erden machen, und weil du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorsam gewesen bist, werden über dich kommen und dir zuteil werden alle diese Segnungen.

Am Anfang ging der Bezirksapostel auf die Konfirmation ein und bedankte sich auch für das Video, welches die Konfirmanden zusammengestellt haben (aus urheberrechtlichen Gründen kann das Video leider nicht im Internet gezeigt werden), welches ihn sehr begeistert hat. Er hob hervor, dass die Konfirmanden nicht am Ende ihrer Entwicklung stehen, dass sicherlich die Lehrbücher ins Regal wandern. Entscheidend ist dabei nicht, was in den Büchern steht, sondern entscheidend ist, was in den Herzen lebt. Glauben hat nichts mit Wissen, sondern Glauben hat mit Vertrauen zum dreieinigen Gott zu tun, führte der Bezirksapostel aus.

Kerngedanken zum Bibelwort:

  • Gott hat uns zuerst geliebt. Darum sind wir seiner Stimme gehorsam.
  • Gehorsam kann man doch nur sein, wenn man auf etwas hört und das Gehörte eine Bedeutung für einen hat.
  • Die Heilige Schrift macht es in einem Satz deutlich, was Jesus gesagt hat: Ich tue allezeit, was meinem Vater im Himmel gefällt.
  • Wer Gott gehorsam ist, der wird auch durch ihn gesegnet; überall ist Gott mit seinem Segen.

Zum Schluss seiner Predigt sprach der Bezirksapostel noch mal direkt die Zwölf an und bat sie als junge Christen, ein Zeichen mit den Wertmaßstäben, die Jesus Christus liefert, zu setzen, die Gemeinde zu fördern und zu unterstützen, die Gemeinschaft untereinander und in der Jugend zu pflegen und dafür zu sorgen, dass das Evangelium in der Gemeinde und in der Umgebung gelebt wird. So wird Gott nicht nur heute, sondern auch in Zukunft reichlich segnen, versprach der Bezirksapostel.

In diesem Gottesdienst diente Bezirksevangelist Bernd Vicariesmann (Bezirk Braunschweig) mit, der anlässlich der Konfirmation seiner Enkelin auch zum Gottesdienst eingeladen war. Der Konfirmandenlehrer Diakon Jens Stadelmeier verlas den Konfirmandenbrief mit den Segenswünschen des Stammapostels Leber.

K.G. / R.G. / T.B. Fotos: T.B.