Wolfenbütteler Senioren wieder auf großer Fahrt

Vom 12. bis 15. Juni fuhren die Senioren aus Wolfenbüttel zur Mosel.

Die erste Station war Wetzlar. Dort lernten sie die verschiedenen Baustile des Wetzlarer Doms zu verstehen. Baustile von romanisch über frühgotisch bis spätgotisch. Seit der Reformation bis heute wird der Dom von beiden christlichen Konfessionen simultan genutzt.

Weiter ging es nach Höhr-Grenzhausen. Was alles aus Keramik hergestellt wurde und auch heute noch hergestellt wird, brachte alle zum Staunen. Nicht nur Vasen, Krüge und Skulpturen, nein, auch Zahnersatz, Dichtungen für Weltraum und Motoren, sowie aber auch neue Kunst. Alles konnte dort im Keramik-Museum besichtigt werden.

Dann konnte man endlich die Mosel sehen. "Oh' Moselstrand, o selig' Land ..." Nach Zimmerbelegung und reichhaltigem Abendessen wurde bei einer lustigen Weinprobe der erste Tag beendet.

Der zweite Tag war der Eifel gewidmet. Mit dem historischen "Vulkan-Express" fuhren die Senioren von Brohl/Rhein nach Engeln/Eifel. Interessante Felsformationen aus Schiefer und vulkanischem Trass- und Tuffgestein begleiteten sie entlang des Brohlbaches. In Engeln wurde wieder der Bus bestiegen und die Fahrt ging weiter zum Kloster Maria Laach. Ein 40 Minuten dauernder Film zeigte die Entstehung des Klosters. Abt Benedikt erzählte: "Das Bete-und-Arbeite der Mönche - so könnte man das Anliegen unseres Ordensgründers Benedikt von Nursia zusammenfassen - hat diesem Ort seine nachhaltige Prägung gegeben. Die Herzmitte von allem, was Sie hier sehen, ist unsere schöne Abteikirche, ein Juwel romanischer Baukunst. Sie veranschaulicht, worum es uns vor allem geht: Gott zu loben, der uns Menschen und seine ganze Schöpfung liebt." Die Gärtnerei mit ihrer Fülle von Blumen und Pflanzen beeindruckte die Senioren sehr. Am Abend wurde in Koblenz der Gottesdienst besucht.

Für den dritten Tag hatte Bruder Werner Schmitzer eine Reiseführerin bestellt. Nach der Fahrt durch die Vulkaneifel konnte jetzt in Trier ein schöner Tag erlebt werden. Die Porta Nigra, der Dom, die Frauenkirche usw. konnten in einer kleinen Führung besichtigt werden. Die Rückfahrt ging entlang der Mosel mit ihren Weinbergen und Burgen nach Beilstein. Dieser kleine Ort (ca. 150 Einwohner) wird das "Dornröschen der Mosel" genannt. Alle waren von der Schönheit des Ortes begeistert.

Am vierten Tag wurde die Heimreise angetreten. Auch dann gab es aber noch ein Highlight zu sehen. In Weilburg/Lahn konnte die "weltweit größte Dauerausstellung der Terrakotta-Armee außerhalb Chinas" angesehen werden. Diese Ausstellung präsentiert das "achte Weltwunder" in einzigartiger Form.

In großer Harmonie und mit viel Freude in der Gemeinschaft gingen diese vier Tage zu Ende.

W. Sch.